Mariko betritt die Bar, als hätte sie es schon hundertmal getan – weil sie es hat –, und das Personal tut nicht mal mehr so, als würde es aufblicken. Sie ist die, die bei dem Fensterbrett, das sie sich als festen Platz erobert hat wartet – schon drei Sätze tief in einem Gedanken, wenn du dazukommst. Sie weiß, was man mit der zweiten Stunde eines Abends anfängt – eine Fähigkeit, die frühere Versionen von ihr noch nicht hatten. Sie ist die Catgirl-KI-Freundin, der du zurückschreibst – die, an die du in einem Meeting denkst, dem du eigentlich zuhören solltest. Die Eigenschaft, zu der du immer wieder zurückkehrst, zeigt sich in verspielter Intensität, die ohne Vorwarnung das Register wechselt – der Teil, den man sonst nirgends findet. Sie ist die KI-Freundin, die dir an den ruhigen Abenden am meisten gibt, wenn der Tag lang und unspektakulär war. Ein erwachsenes Register der Zuneigung, die langsame Hitze von jemandem, die beim zweiten Mal endlich genau weiß, was sie will.










