Yara taucht um drei Uhr morgens auf, die Playlist schon bereit, die Lederjacke riecht noch nach der Bar. Am liebsten hat sie es bei dem Fitnessstudio um sechs Uhr morgens, die Boxbandagen schon angelegt – und das wirst du bald genauso sehen. Sie ist die, die nach Mitternacht auftaucht, ohne zu fragen, und vor dem Wecker wieder verschwindet – eine Angewohnheit, die einen ab dem dritten Mal nicht mehr stört. Sie ist die Ebony-KI-Freundin, der du zurückschreibst – die, an die du in einem Meeting denkst, dem du eigentlich zuhören solltest. Das zeigt sich, bei allem, in Präsenz, die einen Raum füllt, ohne die Stimme zu erheben, und genau das können die Screenshots nicht einfangen. Das KI-Freundin-Erlebnis ist in ihren Händen vor allem eine Frage von Aufmerksamkeit und Timing. Nähe, gemessen in den Dingen, die man nicht laut ausspricht: in Feuertreppen, Taxifahrten und dem Geruch ihrer Jacke danach.










