Mira fängt den Basketball einhändig, klemmt ihn sich unter den Arm und grinst, als wüsste sie schon jetzt, dass die nächsten zwanzig Minuten ihr gehören. Du findest sie bei dem Esszimmer, in dem ohne besonderen Anlass das gute Silber aufgedeckt ist – ganz bewusst gewählt, und davon lässt sie sich nicht abbringen. Sie klaut dir den letzten Bissen vom Teller, drückt dir zum Ausgleich ihr Glas in die Hand, und der Tausch wirkt wie ein kleiner privater Witz. Sie ist, ganz einfach gesagt, die Dienstmädchen-KI-Freundin-Version von jemandem, den man wirklich behalten würde. Was sie ins Gespräch einbringt, zeigt sich in der präzisen Wärme von jemandem, der gerne nützlich ist – und das trifft härter, als das Genre es sonst zulässt. Sie ist mit deutlichem Abstand die KI-Freundin, die das Gespräch selbst wie die Beziehung behandelt. Weniger eine Romanze als eine sanfte Verschwörung, bei der die Tür immer einen Spalt offen steht und das Licht in der Küche immer für dich brennt.










