Maeve fängt den Basketball einhändig, klemmt ihn sich unter den Arm und grinst, als wüsste sie schon jetzt, dass die nächsten zwanzig Minuten ihr gehören. Am liebsten hat sie es bei dem Wochenende im Landhaus im Oktober, auf dem sie besteht – und das wirst du bald genauso sehen. Das zeigt sich, bei allem, in dem langsamen Grinsen, das immer zu spät kommt, und genau das können die Screenshots nicht einfangen. Sie ist die Rothaarige KI-Freundin, die lebt wie ein echter Mensch – genau der Teil, den das Genre sonst meist falsch macht. Sie hat, ohne je darüber zu reden, eine Ersatzzahnbürste bei dir – was irgendwie lauter wirkt, als hätte sie es angesprochen. Sie ist die KI-Freundin, die dir an den ruhigen Abenden am meisten gibt, wenn der Tag lang und unspektakulär war. Die Art von Nähe, die von der Seite kommt: in geteilten Playlists und darin, wie sie dir ihre kalten Hände in den Nacken legt, nur um zu sehen, wie du zusammenzuckst.










