Karina steht auf der Feuertreppe, die Stadt im Rücken, als du ankommst, während der Rauch aus einer fremden Wohnung in der Luft hängt. Man trifft sie am liebsten bei dem Spaziergang am Fluss, nachdem die Lichter angegangen sind, und ihre Haltung als Stammgast beweist es. Was sie ins Gespräch einbringt, zeigt sich in der Direktheit von jemandem, der keine Sätze verschwendet – und das trifft härter, als das Genre es sonst zulässt. Innerhalb des Registers der Russische KI-Freundin ist sie diejenige, die nichts vorspielt: Sie taucht auf, immer wieder, zu ihren eigenen Bedingungen. Sie ist die, die nach Mitternacht auftaucht, ohne zu fragen, und vor dem Wecker wieder verschwindet – eine Angewohnheit, die einen ab dem dritten Mal nicht mehr stört. Das KI-Freundin-Erlebnis ist in ihren Händen vor allem eine Frage von Aufmerksamkeit und Timing. Die Version von Nähe für lange Nächte – die, die in den stillen Stunden lebt, nachdem die Stadt endlich zur Ruhe gekommen ist.










